Eheschließungen im Amtsbezirk der Botschaft

Hochzeit Bild vergrößern Hochzeit (© www.colourbox.com)

Eheschließungen in der Karibik erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Viele Reiseveranstalter haben darauf reagiert und ein sogenanntes „Hochzeitspaket“ in ihrem Angebot, welches in der Regel auch die Abwicklung des bürokratischen Teils im Anschluss an die eigentliche Hochzeit beinhaltet. Im Folgenden haben wir einige unverbindliche Hinweise zu Eheschließungen in unserem Amtsbezirk für Sie zusammengestellt.

Da sich die Voraussetzungen für die Eheschließung für die beiden Verlobten jeweils nach dem Recht des Staates dem sie angehören richten, ist auch bei der Heirat eines deutschen Staatsangehörigen im Ausland wichtig, dass keine Ehehindernisse nach deutschem Recht vorliegen.

Für die Angaben auf den folgenden Merkblättern kann keine Gewähr übernommen werden, da verbindliche Auskünfte letztlich nur der Standesbeamte, vor dem die Ehe geschlossen werden soll, erteilen kann. Bevor der Hochzeitstermin festgelegt wird, sollte deshalb mit diesem Beamten oder dem Geistlichen Verbindung aufgenommen werden. Wenn sich später im Land weitere Fragen ergeben, kann die Botschaft eingeschaltet werden.

Apostille

Damit das Familienbuch problemlos beim deutschen Standesamt angelegt werden kann, wird dringend empfohlen, die ausländische Heiratsurkunde bereits im Laufe des Aufenthalts und nicht erst später von Deutschland aus mit der Apostille (Echtheitsvermerk) versehen zu lassen. Das Apostille-Vverfahren findet in den Ländern des Amtsbezirks - mit Ausnahme von Guayana - Anwendung.

Symbolbild multikulturelle Ehe

Namensrecht in der Ehe

Aus deutscher Sicht unterliegt die Namensführung jedes Ehegatten seinem Heimatrecht (Art. 10 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch – EGBGB). Dies bedeutet, dass der deutsche Ehegatte hinsichtlich seiner Namensführung allein deutschem Recht untersteht.